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Aktuelles:

1. Mai 2004:           Im Botanischen Garten Bern kann man dieses Jahr ab dem ersten Mai auf einem Schmetterlings- und Raupenpfad wandeln. Zu sehen gibt's neben vielen Schmetterlingspflanzen auch lebende einheimische Falter und deren Raupen. Hier ist jedenfalls der Link zum Flyer: BoGa Bern


9. April 2004:          Nachdem sich 5 Tagen nichts getan hat, wurde es  heute zum ersten mal wieder ein bisschen wärmer und siehe da: gleich 31 Kleine Nachpfauenaugen sind geschlüpft!!! Schade, dass sich das Wetter anschliessend gleich wieder verschlechtert hat. :(

4. April 2004:          Bis zu diesem Datum sind insgesamt 19 Kleine Nachtpfauenaugen geschlüpft, das ist erst ein kleiner Teil der vielen Kokons, über die ich dieses verfüge... Nachher hat sich das Wetter leider markant verschlechtert, ist kalt und nass geworden. Den Kleinen Nachtpfauenaugen wars verständlicherweise in ihren Kokons wohler - wär's mir auch! ;)))

31. März 2004:       Endlich ist es soweit! Die ersten beiden Kleinen Nachtpfauenaugen des Jahres 2004 und somit die ersten Falter der neuen Saison im Hause Kümin sind geschlüpft! Eigentlich kein Wunder bei diesen warmen und sonnigen Frühlingstagen (Temperaturen zwischen 15 und 18°C)...


 

9. März 2004:         Die Rote Mauerbiene gehört auch dieses Jahr wieder zu den ersten Frühlingsboten auf meinem Balkon. 
Ich habe einzelne Männchen sich an der
Hausmauer sonnen sehen. Siehe Eintrag vom 9. März 2003!


August 2003:          Achtung, Windenschwärmer! 
Dieser extrem heisse Sommer hat dazu geführt, dass Arten, die sonst nur vereinzelt zu uns vom Süden einwandern, viel häufiger zu sehen sind. Eine dieser Arten ist der phantastische Windenschwärmer, den man zur Zeit bei Dämmerung an Nachtkerzenblüten und anderen nachtblühenden Pflanzen beobachten kann (sobald alle Nachtkerzenblüten aufgegangen sind, kommen sie!):


Diese Infrarotbilder hat mir freundlicherweise Werner Klaiber aus Deutschland zur Verfügung gestellt, 
herzlichen Dank einmal mehr!

                                 Dieser grosse Schwärmer (Spannweite 10cm und mehr) steht im typischen Schwirrflug vor den Blüten und führt seinen extrem langen Rüssel zielgenau in die Blütenkelche ein. Kommt man nahe an einen Falter heran, hört man das eindrückliche schwirren der Flügel. Wer Nachtkerzen im Garten hat, sollte dieses Ereignis nicht verpassen!


Juli/August 2003:   3. Generation Schwalbenschwänze

                                 Der aussergewöhnlich heisse Sommer hat dazu geführt, dass an den meisten Orten die 2. Generation Schwalbenschwanzpuppen, die eigentlich hätten überwintern sollen, noch geschlüpft ist. Deren Nachkommen bilden nun die 3. Generation dieses Jahres und werden als Puppen überwintern.
Ich hatte eine 3. Generation bis jetzt erst bei einem einzigen Falter im Jahre 1999 erlebt... 


Hier noch ein erfreulicher Anblick ;)))


14. April 2003:        Yipee, die Schwalbenschwanz-Saison 2003 ist eröffnet! 
Schon auf dem Nachhauseweg mit dem Velo ist mir ein Schwalbenschwanz begegnet, deshalb war ich nicht sonderlich überrascht, als auch in meinen Kästen auf dem Balkon das erste Schwalbenschwanz-Männchen des Jahres ungeduldig auf seine Freilassung wartete....
Morgen nach der Arbeit wird als erstes Fenchel im Garten angepflanzt! 

Ach ja, 3 weitere Landkärtchen waren ebenfalls in ihren Startlöchern, morgen werden sicher noch weitere schlüpfen.


13. April 2003:        Nachdem die Kälteperiode endlich vorbei ist und die Temperaturen wieder ins frühlingshafte gestiegen sind, schlüpften heute prompt die nächsten 4 Landkärtchen.  
Eines der letzten beiden Kleinen Nachtpfauenaugen, ein Männchen, hat sich heute ebenfalls aus seinem Kokon gewagt.

1. April 2003:          Heute schlüpften die ersten Tagfalter bei mir: 2 Landkärtchen hielten es nicht mehr länger in ihren Puppen aus. Erfreulicherweise liessen sich diese beiden sogar ablichten, bevor sie abflogen, ich bin gespannt, ob die Bilder was werden. Leider erwarten wir in der kommenden Nacht einen Kaltfrontdurchgang mit Sturmböen und starkem Temperaturrückgang, ich hoffe, sie überstehen das...


 Na also, hat doch geklappt mit dem Bild ;)))


30. März 2003:       Die befruchteten Weibchen haben in der Nacht zahlreiche Eier abgelegt. Im Laufe des heutigen Tages sind nochmals 5 Weibchen und stolze 13 Männchen geschlüpft. Diesmal gab's am Nachmittag 8 erfolgreiche Paarungen. 

29. März 2003:       Heute ging's richtig los: gleich 7 Weibchen und 5 Männchen sind geschlüpft. Der Paarungsanflug im Garten hat wunderbar geklappt und es kam zu 5-6 Paarungen.

28. März 2003:       Juhee, die Schmetterlings-Saison 2003 hat für mich begonnen: das erste Kleine Nachtpfauenauge, ein Weibchen, ist heute geschlüpft! Bezeichnend: es war die erste Nacht diesen Frühling, wo die Temperaturen nicht mehr unter den Gefrierpunkt fielen.


Das erste Männchen                          

                                 Ich werde auch dieses Jahr wieder versuchen im Garten mit meinen Weibchen einige Männchen der wilden Population anzulocken. Aus den daraus resultierenden Eiern wird dann in ca. 10 Tagen die nächste Generation  Räupchen das Licht der Welt erblicken...



Weibchen auf meiner Hand



9. März 2003
:             Die Rote Mauerbiene (Osmia rufa) ist wieder unterwegs! 
                                     Ich habe am 7. März 2003 das erste Männchen fliegen sehen:


Männchen, die im März 2002 neben meinem "Solitärbienen-Hotel" auf Damenbesuch warten

Bei dieser hübschen Solitärbienen-Art schlüpfen zeitig im Frühling zuerst die Männchen und versammeln sich um potentielle Niststätten. 
Zwei Wochen später erscheinen dann die Weibchen, die sich mit ihnen paaren und die Nistmöglichkeiten in Beschlag nehmen. Sie brauchen dazu längliche Hohlräume, in die sie jeweils ein Ei zusammen mit einer Ladung gesammelten Pollen und Nektar deponieren und die kleine Kammer zumauern (Name!). In einem kleinen Bambusrohr von ca. 15 cm Länge kann eine Biene ein halbes Dutzend oder mehr solcher Kammern hintereinander anlegen. Kommt sie schliesslich an die Öffnung vorne, wird diese speziell massiv  zugemauert. 
In den Kammern entwickeln sich dann die Larven, ernähren sich vom Pollenvorrat, verpuppen sich und schlüpfen in der Kammer noch im selben Herbst. Sie verlassen die Kammer jedoch erst im nächsten Frühling. 
Die Weibchen können die Geschlechtsverteilung steuern und sorgen dafür, dass die vordersten Kammern immer Männchen enthalten und die hinteren Weibchen. - Erstaunlich, was die Natur alles fertigbringt, nicht?
Man erkennt die Weibchen, wenn sie nicht gerade am Nisthöhle vermörteln sind (siehe Bild unten), auch an den knallgelben Bäuchen, wenn sie von einem Sammelflug zurückkehren. Sie transportieren die Pollen nämlich in einer Bauchbürste. Am Loch angekommen schlüpfen sie erst kopfvoran hinein, nur um gleich wieder rückwärts herauszukommen, sich umzudrehen und rückwärts hineinzukrabbeln. Dieses komplizierte Prozedere dient der Entleerung der Bauchbürste in der aktuell bearbeiteten Kammer.

Sie können die Rote Mauerbiene und andere Solitärbienen (welche übrigens nicht stechen) unterstützen, indem Sie ihnen Nistmöglichkeiten zur Verfügung stellen
Dazu reicht es in einen Holzklotz möglichst lange Löcher mit einem Durchmesser zwischen 5 und 10 mm zu bohren. Diesen Klotz können Sie dann auf einer witterungsgeschützten Hausseite oder auf dem Balkon aufstellen. Alternativ können Sie auch einige Bambusrohre in Stücke von ca. 15-20 cm Länge zuschneiden, in einem Bündel zusammenfassen und dies aufstellen (bzw. legen, die Stängel sollten natürlich waagrecht liegen). 
Sie können solche Nistmöglichkeiten auch käuflich erwerben, die Firma Schwegler in Deutschland verfügt über ein grosses Sortiment an Wildbienen- und anderen Nistkästen: http://www.schwegler-natur.de/Main/index.htm.

So oder So: Sie werden nicht lange auf Besuch warten müssen!


Weibchen beim sorgfältigen Verputzen einer gefüllten Nisthöhle auf meinem Balkon


Sie können die fleissigen Bienchen weiter unterstützen, indem Sie ihnen Nektarpflanzen anbieten. 
Hier werden Küchenschelle und Krokus angeflogen.


Eine weitere Solitärbienen-Art haben wir im Sommer 2002 an einer Staudengruppe Heilziest im Garten beobachtet (siehe auch unter Schmetterlings-Blüten, Pkt. 8). Diese Biene hatte die reich blühenden Pflanzen offenbar als ihr Nektarrevier auserkoren und verteidigte es rigoros gegen alles, was sonst noch an die Nektarquelle heranzukommen versuchte. Sie hat sogar wesentlich grössere Hummeln und Kohlweisslinge angeflogen! Sie konnte ausgezeichnet fliegen, problemlos in der Luft stehenbleiben und hat richtige Patrouillenflüge um die Staudengruppe unternommen... 
Ich weiss leider nicht, um was für eine Art es sich handelt, falls jemand sich damit auskennt, bitte melden!


Auf dem rechten Bild sieht man, wie sie sich richtig in die Kurve legt,
wahrscheinlich hat sie bereits den nächsten "Feind" gesichtet! ;)))

 

(letzte Änderung: 10. April 2004)