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Der Pappelschwärmer
(Laothoe populi )

 


April 2002

Zufälligerweise stolperte meine Schwester im Herbst 2001 über die fast ausgewachsene Raupe eines Pappelschwärmers, die wahrscheinlich von einem Gewitter kurz zuvor von ihrem Baum geblasen worden war. Sie hat noch eine Nacht an einigen Salweiden- und Pappelblättern geknabbert, wie bei Pappelschwämern üblich fand die anschliessende Verpuppung tief in der bereitgestellten Erde statt. Überraschend früh im Jahr 2002, nämlich schon am 13. April ist dann dieser schöne Falter geschlüpft. Aufgrund des sehr dicken Körpers und der fehlenden Fühlerzähnung nehme ich an, es handelt sich dabei um ein Weibchen.

Speziell beim Pappelschwärmer sind die hübsch geschwungenen und geformten Flügel, wobei die Hinterflügel unter den Vorderflügeln hervorschauen. Zusammen mit der grauen Maserung könnte man seine Flügel sehr wohl für zwei vertrocknete Pappelblätter halten. Der Nachtfalter ist somit am Tag hervorragend getarnt. Er nimmt übrigens in seinem kurzen Falterleben (ca. 10 Tage) keine Nahrung zu sich, da sein Saugrüssel zurückgebildet ist.

Hier jedenfalls noch die Raupe mit dem typischen Schwärmerhorn hinten:

 

Noch ein paar Bilder vom Falter:


Beeindruckend, diese Frontalansicht, nicht?

 

Die Falteraufnahmen stammen übrigens alle von Göttergatte Michael,
der Gottseidank mit der Kamera jederzeit einsatzbereit ist... :)))

 

Update: Ralf Stöver aus Buchholz in der Nordheide hat mir diese schönen Bilder eines Pappelschwärmers, der sich dort in eine Werkstatt verirrt hatte zur Verfügung gestellt: Ganz herzlichen Dank! :)


sehr schön ersichtlich sind hier die Hinterflügel, die unter den Vorderflügeln hervorschauen
und die Form des Falters einem Pappelblatt ähneln lassen
 


              der nach oben gekrümmte Hinterleib ist typisch für viele Schwärmer


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 mächtige Frontalansicht :)